Wacholder

Wacholder Holz

20 g

Wacholder

Duftnote                      

Wacholder Holz verströmt einen sehr aromatisch süss-holzigen und erdenden Duft

Rauch-Eigenschaften

und Anwendung

Stark reinigend, schützend. Lebensstärkende Energie. Stärkt unsere Achtsamkeit
Verkaufsqualität Holz aus Wildwuchs
Stammpflanze Juniperus communis, Cupressaceae
Herkunft Schweiz
Räuchern Nadeln und Holz können als Einzelräucherung oder gemischt mit anderen Kräutern, Hölzer, Harze und Wurzeln auf der Räucherkohle oder auf dem Räucherstövchen verräuchert werden. Vorsicht!! Nadeln können beim verräuchern explosionsartig verteilt werden!!

Weitere Informationen

Duft und Rauch: Eigenschaften und deren Anwendung

Wachholder ist ein Köstliches Räucherwerk. Die Nadel riechen intensiv, aromatisch-würzig und warm. Das Holz und Rinde haben einen sehr aromatischen süss-holzigen und erdenden Duft.

 

Wacholder verströmt eine ganz besonders lebensstärkende Energie aus, die unsere Achtsamkeit bestärkt. Wacholderholz und Wacholderrauch galten in allen Traditionellen Kulturen wo er vorkommt als Schutzmittel gegen Dämonen und schädliche Einflüsse und als einen stark Atmosphärischen Reiniger.

 

Traditionelle Verwendung

Wacholder zusammen mit Beifuss, gehören zu den wichtigsten und ältesten Sakralen Räucherpflanzen der Menschheit. Sein Holz, die Zweige oder die Beeren werden seit prähistorischer Zeit, für kultische magische und medizinische Räucherungen verwendet. In vielen frühzeitlichen schamanischen Kulturen wurde Wacholder als eine Räucherpflanze der Schamanen angesehen und wurde verschieden Gottheiten zugeordnet. Die Medizinfrauen und Männer atmen noch heute den Rauch der verschiedenen Wacholderarten ein um in Trance zu gelangen. Die Cheyenne räuchern mit den Zweigen bei ihren Zeremonien und Heilrituale, bei Schwitzhüttenzeremonien, Sonnentanz und bei Peyote-Séancen. Mit Wacholderrauch vertrieben sie in der Prärie, auch heftige Wolkenbrüche und Gewitterstürme.

 

In Europa gehört der Wacholder zu den wichtigsten Zauberpflanzen seit prähistorischen Zeiten. Insbesondere die Mamut Jäger der Magdalénien-Kultur, die vor 15 000 Jahren über ganz Europa verbreitet waren, haben viel mit Wacholder geräuchert. Die Germanen und Römer, benutzten das duftende Holz für ihre Opferfeuer und für die Scheiterhaufen, auf denen die Toten eingeäschert wurden. Während der Pestzeit im Mittelalter, wurde in den Städten Wacholderfeuer entzündet, da es als Schutzmittel gegen Ansteckung galt und so wurde der Wachholder dem Pestheiligen Sankt Rochus geweiht. Bis über das Mittelalter hinaus, wurde Wacholder zum ausräuchern von Sterbehäuser verwendet und bis in die Neu-Zeit wurden in der Schweiz, Schulräume und Krankenhäuser mit Wacholder ausgeräuchert um die Räume zu desinfizieren.